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Zulassungskriterien

ausgeprägtes Interesse an Psychoanalyse und psychoanalytischer Psychotherapie
Bereitschaft zur Mitarbeit bei der Verwirklichung der Zielsetzungen des Instituts
abgeschlossenes Hochschulstudium in Psychologie oder Humanmedizin
wenn möglich zweijährige Tätigkeit in einer psychiatrischen oder verwandten Institution vor Beginn der Ausbildung

Ausbildungsdauer

mindestens 5 Jahre (die Ausbildung ist berufsbegleitend, wobei es wünschenswert ist, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat in einer psychiatrischen oder verwandten Institution tätig ist)

Ausbildungsinhalte

Lehranalyse bei einer vom Institut anerkannten Lehranalytikerin bzw. einem Lehranalytiker
Supervision in Gruppen (Fallseminar) nach ungefähr einem Jahr persönlicher Analyse
Einzelsupervision, sobald die die Lehranalyse durchführende Person die Kandidatin bzw. den Kandidaten für qualifiziert hält, Kontrollfälle zu übernehmen
Theorie- und Technikseminare, deren Besuch von der Institutsleitung und der Kandidatin bzw. dem Kandidaten gemeinsam individuell festgelegt wird (die Seminare finden in der Regel einmal monatlich in Kreuzlingen oder Zürich statt und dauern 90 Minuten, die als 2 Lektionen gelten):
Seminar zur Einführung in die Psychoanalyse
Seminar zur Theorie und Technik der Psychoanalyse und der psychoanalytischen Psychotherapie
Seminar zur Psychoanalyse in der Institution
Forschungskolloquium
Seminar zu Kunst und Psychoanalyse
Seminar zur Menschheitsgeschichte
Seminar zur Geschichte der Philosophie

Bedingungen zur Erlangung des Diploms

abgeschlossene Lehranalyse (mindestens 400, in der Regel 600 Stunden)
Nachweis der Teilnahme an der Supervision in Gruppen (ein Fallseminar muss mindestens 4 Jahre lang – mindestens 250 Stunden – besucht und es müssen mindestens zwei Fälle vorgestellt werden)
Nachweis der Einzelsupervision (es müssen mindestens 6 Fälle mit mindestens 600 Behandlungsstunden in mindestens 150 Stunden von mindestens zwei verschiedenen Supervisorinnen bzw. -visoren kontrolliert werden)
Nachweis der Teilnahme an den Theorie- und Technikseminaren (mindestens 400 Lektionen während mindestens 4 Jahren; die Kandidatinnen und Kandidaten müssen mindestens über eine ihrer wissenschaftlichen Arbeiten im Forschungskolloquium referieren und mindestens in einem Seminar für begrenzte Zeit die Co-Leitung übernehmen)
positive Beurteilung durch die Lehranalytikerinnen und -analytiker der Supervisionsgruppe und durch beide Supervisorinnen bzw. -visoren der Einzelsupervision
Nachweis einer mindestens zweijährigen Tätigkeit in einer psychiatrischen oder verwandten Institution, sofern nicht schon vor Ausbildungsbeginn nachgewiesen

Kosten

Theorie-, Technik- und Fallseminare (Gruppensupervisionen) sind unentgeltlich. Die Kosten der Lehranalyse und der Einzelsupervision werden individuell vereinbart nach Massgabe des Einkommens und Vermögens der Kandidatin bzw. des Kandidaten.

Anerkennung

Die Ausbildung ist von der Schweizer Charta für Psychotherapie (CHARTA) und von der International Federation of Psychoanalytic Societies (IFPS) anerkannt. Für in Deutschland tätige Absolventen wird auf Antrag die Ausbildung von der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Ulm (PAU), Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV), nostrifiziert.

Weiterbildung ohne Diplomabschluss

Im Sozialbereich wie z. B. in der Krankenpflege, Ergotherapie, Sozialarbeit, Erziehung, aber auch Rechtsprechung tätige Personen, die sich für die Zielsetzungen des Instituts engagieren, können nach Absprache mit der Institutsleitung an den Supervisionsgruppen und Seminaren teilnehmen. Es wird in der Regel vorausgesetzt, dass sie in einer Psychoanalyse sind oder eine solche abgeschlossen haben.


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